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Duesseldorf

Wayne Thiebaud Artwork Künstler/Artist: Wayne Thiebaud, Museum, Galerie etc.): Acquavella Galleries, Ortsangabe der Ausstellung: New York. Vernissage und Ausstellungsdauer: 01.10.14. Ausstellungsrezensionen: Acquavella Galleries, Ralph Ueltzhoeffer, New York Gemeldete Ausstellung: Wayne Thiebaud, Ausstellung zeitgleich: Acquavella Galleries; New York; Wayne Thiebaud. Museum/Kunsthalle/Galerie: Wayne Thiebaud, Wayne Thiebaud Artwork. Ralph Ueltzhoeffer Project Textportrait.
Kunstausstellungen: New York

Textportraits – Biographical Portraits Künstler/Artist: MoMA Ueltzhoeffer Projects, Museum, Galerie etc.): MoMA – PS1, Ortsangabe der Ausstellung: New York – Long Island. Vernissage und Ausstellungsdauer: 09.08 – 26.10. Ausstellungsrezensionen: MoMA – PS1, Ralph Ueltzhoeffer, New York – Long Island Gemeldete Ausstellung: MoMA Ueltzhoeffer Projects, Ausstellung zeitgleich: MoMA – PS1; New York – Long Island; MoMA Ueltzhoeffer Projects. Museum/Kunsthalle/Galerie: MoMA Ueltzhoeffer Projects, Textportraits – Biographical Portraits. Ralph Ueltzhoeffer Project Textportrait.
Kunstausstellungen: New York – Long Island

Was hat sich einst ein Mitbegründer von Google auf sein Schild geschrieben? Wir sind für ein freies Netz, freie Inhalte, frei zugänglich. Innovation darf nicht in von vorn herein erstickt werden etc. Gleichzeitig werden massiv Inhalte im Google-Index entfernt ohne besonderem Grund? Oder unterwirft man sich mal wieder einer Regierung oder sonst jemandem – vielleicht dem schnöden Mammon! Lange kann es nicht mehr dauern bis der Rest des Gedankens von Damals im Morrast des Großbürgertumes versinkt. Günter Gras Fotografien werden gerade entfernt – wer hat das angeordnet Herr Google?

Günter Grass
Portraitfotografie von Günter Grass – erstellt von Ralph Ueltzhoeffer zensiert von Google.

Heidi Specker, State of the Art Photography. Ausstellung (Zeitgenössische Kunst) – NRW-Forum Düsseldorf (04.02.12 – 06.05.12). Information / Ausstellungen NRW-Forum Düsseldorf (2011).

State of the Art Photography
Die Künstler wurden vorgeschlagen von: Andreas Gursky, Thomas Weski, Klaus Biesenbach, Udo Kittelmann, F.C. Gundlach, Thomas Seelig, Andrea Holzherr, Werner Lippert.

Künstler: Peter Ainsworth, Olaf Otto Becker, Laura Bielau, Miriam Böhm, Elina Brotherus, Bianca Brunner, Stefan Burger, Asger Carlsen, Katalin Deer, Martin Denker, Jan Paul Evers, Daniel Gordon, Alexandra Grein, Wassink Lundgren (Thijs Groot Wassink / Ruben Lundgren), Harry Gruyaert, Oliver Helbig, Ulrich Hensel, Stefan Hostettler, Pepa Hristova, Sanna Kannisto, Annette Kelm, Jeremy Kost, Mischa Kuball, Edgar Leciejewski, Tim Lee, Maziar Moradi, Armin Morbach, Andreas Mühe, Taiyo Onorato & Nico Krebs, Alex Prager, Rico Scagliola / Michael Meier, Anja Schori, Jeremy Shaw, Arne Schmitt, Jacob Aue Sobol, Kathrin Sonntag, Heidi Specker, Mikhael Subotzky / Patrick Waterhouse, Ralph Ueltzhoeffer, Pinar Yolacan, Anna Vogel, Moritz Wegwerth

Pressetext: Düsseldorf, November 2011: Die Fotografie befindet sich in einem großen Wandel. Es ist nicht nur die digitale Revolution, die das Bildermachen verändert, ihre Technik, ihre Möglichkeiten erweitert. Auch der globale Datenraum selber ist zu einer neuen Ressource geworden. Trotz aller Digitalisierung ist aber auch der entgegengesetzte Weg zum analogen Unikat wieder eine Möglichkeit. Ästhetik und Inszenierung verändern sich. Migration und Globalisierung sind neue Themen. Die Neuen Fotografen haben einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte der Fotografie. Sie haben neue Heroen – aus der Geschichte und aus anderen Disziplinen. Sie haben keine Scheu mehr vor dem Auratischen und Sublimen. Und sie sind offen für neue Präsentationsformen, für Installationen, für eine Durchmischung der Medien und Materialien. Die Fotografie, so scheint es, ist endgültig in der freien Kunst angekommen.

»Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.« postuliert Andreas Gursky, er ist einer der Kuratoren der Ausstellung »State of the Art Photography«. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte nach den Fotografen, die die Diskussion der kommenden Jahre bestimmen werden. Vorgeschlagen wurden sie von Andreas Gursky, Thomas Weski, Klaus Biesenbach, Udo Kittelmann, FC Gundlach, Thomas Seelig, Andrea Holzherr und Werner Lippert. In dieser Übersichtsausstellung werden jeweils mit einem Konvolut an Bildern oder einer Installation 40 Künstler/Fotografen vorgestellt, die diesem Anspruch entsprechen.

Renaissance der Themen
Das, was bei einer ersten Durchsicht der 40 Positionen in der Ausstellung erkennbar ist, sind zum Beispiel eine Renaissance der klassischen Themen in der Fotografie wie die Landschaft oder das Porträt, aber mit durchaus anderer Zielsetzung und unter anderem Blickwinkel. Etwa bei den Landschaftsbildern von Alex Grein, die in der Tradition Caspar David Friedrichs zu stehen scheinen. Ihre Bilder sind jedoch aus zahlreichen Bildfragmenten zusammengesetzt, die sie im Internet gefunden hat. Aus Bildausschnitten, die aus Satellitenaufnahmen stammen: von Google Earth. Unbenommen ihrer technischen Entstehung rekurrieren sie auf eine Kunst, in der Versenken in Bild und Landschaft erlaubt war. Zugleich verweisen sie darauf, dass Wahrnehmung beeinflussbar durch Erinnerungen, Vorstellungen und Emotionen ist.

Ästhetik der wissenschaftlichen Betrachtungsweise
Viele Ansätze sind geradezu »wissenschaftlich« zu nennen wie die Recherche auf den Spuren der Menschheit oder den Biografien von Jugendlichen. Diese Fotografien sind vergleichbar mit dem Ergebnis eines Wissenschaftlers und Forschers, sie sind von hohem dokumentarischen Wert und verleugnen dabei nicht ihre ästhetische Dimension. Sanna Kannistos Arbeiten etwa sind biologischen Untersuchungen geschuldet, Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse erforschen den Wohnturm »Ponte City« als Ikone der Johannesburger Skyline und Olaf Otto Becker beschäftigt sich mit den Spuren, die die wachsende Überbevölkerung der Menschheit in der Landschaft hinterlässt.

Auffällig ist, dass die Künstler sich von der Leere abwenden und wieder das Sublime, das Auratische zulassen, wie etwa Andreas Mühe in seinen Fotografien vom Obersalzberg. Die Fotografie ist also nicht nur in der Kunst angekommen – sie hat dabei offensichtlich auch wieder zu sich selbst gefunden.

In einer einzigartigen Kooperation zwischen dem NRW-Forum Düsseldorf entstand parallel zur Ausstellung der Bildband »State of the Art Photography« im Verlag Feymedia. Es stellt die 41 internationalen Künstler auf jeweils 6 Seiten vor, mit Bio- und Bibliografien und Abbildungen ihrer Arbeiten. Das rund 264 Seiten starke Buch ist eine unabhängige, zweisprachige Hardcover Publikation, die sich an ein Publikum richtet, das heute schon wissen möchte, was morgen in der Kunst- und Fotoszene angesagt sein wird.

Die Künstler:
Peter Ainsworth, Olaf Otto Becker, Laura Bielau, Miriam Böhm, Elina Brotherus, Bianca Brunner, Stefan Burger, Asger Carlsen, Katalin Deer, Martin Denker, Jan Paul Evers, Daniel Gordon, Alexandra Grein, Thijs Groot Wassink / Ruben Lundgren, Harry Gruyaert, Oliver Helbig, Ulrich Hensel, Stefan Hostettler, Pepa Hristova, Sanna Kannisto, Annette Kelm, Jeremy Kost, Mischa Kuball, Edgar Leciejewski, Tim Lee, Maziar Moradi, Armin Morbach, Andreas Mühe, Taiyo Onorato / Nico Krebs, Alex Prager, Rico Scagliola / Michael Meier, Anja Schori, Jeremy Shaw, Arne Schmitt, Jacob Aue Sobol, Kathrin Sonntag, Heidi Specker, Mikhael Subotzky / Patrick Waterhouse, Ralph Ueltzhoeffer, Pinar Yolacan, Anna Vogel, Moritz Wegwerth.

Aktuelle Ausstellung: Read More